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Author Archives: lenabeyondline

Ich nehm Dich mit auf meinem Sturm
durch den dichten Sternentunnel
der sich so sicher anfühlt
weil Farbe die Lichtlöcher füllt
wo wir uns drehen
bis uns schwindelig ist
von außen bleibt draußen nach innen
spinnen wir unser Netz
lassen uns fallen und fangen
wickeln uns ein und wälzen uns im Weichen
seufzend vor Wonne
ohne gestern und morgen
sondern mit seichten Worten wie
‘alles ist gut,
solange wir nur
zusammen sind’
für den Moment
bleibt alles draußen und drin
wo wir alleine sind
öffnet sich das weiße Tor.
Und ich setz dich ab
und schlüpfe wieder davon.
Vielen Dank für den Flug.
Mach’s gut.

(Fotos taken while preparing for a dance gig. Next show will be on Friday here.)

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“Tag Glücksbärchen,

das ist mal kitschig, aber passt in dem Fall so gut.

Was wollt ich? Genau. Wäsche waschen. Und mich nochmal für den Abend mit Dir bedanken. Er war so aufschlussreich. Und wahr. Und toll.

Wie Du erkannt hast, dass die Dinge vom einen zum anderen führen. Für uns alle und sogar für mich. Sie laufen wie von selbst, wenn wir sie lassen. Manchmal sind es schräge Dinge – was uns nur noch mehr zeigen müsste, dass wir auf dem richtigen Weg sind, wenn er nicht standardisiert ist.

Von der Theorie, aufs Unterbewusstsein zu hören und nach dem Herzen zu gehen – ich war so froh, das endlich mal wieder zu hören. Wo sonst niemand träumt hier außer mir. Und Dir. So wie das Pferd ein lang gehegter Traum von Dir ist, den Du Dir endlich erfüllst. Ich bin so froh und stolz auf Dich!

Unsere Feststellung, dass die standardisierten Konzepte uns einengen. Das empfinde ich schon lange so, aber es ist saugut, dieselben Zweifel von jemand Nahestehendem zu hören. Neulich hab ich ein Zitat in der FR von der Künstlerin Barbara Kruger gelesen: “Ich glaube an den Zweifel.” Scheint ein Anachronismus zu sein und trotzdem so wahr. Die Entwicklung liegt an uns selbst: Seit ich losgelassen habe und den Sprung gewagt, fühlt es sich endlich nach Schwimmen an und nicht nach dem verzweifelten Versuch mit dem Strom zu paddeln (und nicht unterzugehen).

Die Realität ist nunmal ein Arschloch. Und so sehr der Mensch nach seinem Sinn sucht, so wenig hat er einen. Nein, wir werden die Welt nicht retten – es sei denn natürlich, ich mache endlich meinen Superheldenkurs. Aber am wenigsten Sinn macht es, sich dewegen das einzige zu verderben, worauf wir Einfluss haben: unser Leben. Und verdammt nochmal den Spaß daran.

Ich möchte jetzt versuchen, noch stärker an die Herztheorie zu glauben. Zu vertrauen. Und wenn die Welt um mich herum zusammenkracht, mein Herz steht. Keiner kann mir das wegnehmen. Das klingt kitschig, aber wahrscheinlich braucht ein Zyniker umso mehr Illusion. Nein, Illusion ist das falsche Wort: eine Idee. Eine Ideealisierung.

Versprechen wir uns, dass wir unserem Herz folgen. Generell im Leben. Solange wir damit andere nicht verletzen: für das Herz und das Wagen.

Danke.”

Ein Brief an eine Freundin. Happy New Yeah everybody!

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“Hello Good Luck Bear,

man, that’s cheesy, but it suits so well in this case.

What was I gonna do? Right, wash the laundry. And say thanks again for the evening with you. It was so revealing. And true. And awesome.

You made me see that a lot of things lead to the other – as soon as we open up and let them. Also in my life. Sometimes it’s weird things, which should prove us even more that we’re on the right way when it’s not the ordinary.

Our theory that we should listen to the subconscious and follow our heart – I was so glad to hear that from you. As nobody else is dreaming here besides me. And you. Like the horse which has always been your dream which you now finally fulfill. I am so happy and proud of you!

Our statement, that the standardized concepts will just narrow us. I’ve thought about that for a long time but it’s damn good to hear the same doubts from a close person. I just recently read a quote in the Frankfurter Rundschau from the artist Barbara Kruger: “I believe in the doubt.” It seems to be an anachronism – yet so true. It’s up to ourselves: Since I let loose and leaped off, it finally feels like swimming and not the desperate attempt to paddle with the stream (and not drown).

To be honest, reality is a sucker. And the more we try to hunt down our meaning, the less we will find any. No, we won’t save the world – unless I finally take my Superhero lessons of course. But the most senseless act is drown in the senselessness and spoil the only matter we can influence: our life and it’s blast.

From now on I’ll try to believe in the heart theory even more. To trust. And if the world is falling apart, my heart walks upright. Man, that sounds so cheesy again, but maybe a cynical person needs a little illusion. No, illusion is the wrong word: An idea. An idealization.

Lets promise each other that we will follow our heart. Just general in life. As long as we don’t hurt anybody else: for the heart and the daring.”

A letter to a friend.

du bist eine welt für mich
kristall-glitzernd und neu
stehst still und bewegst dich für immer nicht
wartest mit offenen armen deutlich
dass ich komme herein.
aber wie erreiche ich dich?

zwei schritte nur in deine rich…
…tung und du wirkst mir scheu
weichst aus und verschwindest im schönen licht
erst deine ferne gewährt mir sicht
zerreißt mir mark und bein.
du bist nur eine welt für mich

(About something we yearn for.
It is glistening and new.
It seems to be awaiting us with wide open arms.
But as soon as we step towards it, it slips away.
Out of reach.
We can only see it clearly from the distance.)

I tried the Salsa thing in Bairro Alto. My camera didn’t work so I had to use my pen. I had about 10 seconds to scribble the guys, as I just couldn’t say: “Don’t move!” Or hit the ‘time stop button’. Unfortunately.

PS: That’s my last post about this country, dammit. Onetime you gotta say goodbye.