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Tag Archives: Buch

Die Essenz eines Abends und Spätabends, den ich bei Lifesaver im  MMK verbracht habe – und der mich gerettet hat nach einer Woche, die mir das Genick hätte brechen können:

Ich MUSS es schaffen.
Ich komme da nicht mehr raus.
“Du hast sowieso keine andere Wahl.”
Es ist das einzige, was ich kann.
“Ich traue Ihnen verdammt viel zu.”
Scheiß auf die Angst.
Was ist schon Realität?
Was ist wichtig?
Welche Maßstäbe?
Ich gehe nach meinem Herzen.
Es ist mein Baby.
“Du hast die Eier, wir anderen sind Pimmel dagegen.” (Den Satz liebe ich besonders.)
Wenn ich es nicht täte, wäre ich tot.
Ich WERDE es schaffen.

Ich habe eben auf dem Heimweg geweint, bin auf Absperrungen rumgelaufen, zwischen Autos hindernislaufend, geschwebt, gewankt, hatte Energie- und Emotionsschübe.

Aber es fühlt sich gut an. Ich bin Euch unendlich dankbar für Eure Unterstützung.

Ich liebe Euch.

Eines Tages werde ich ein Buch schreiben. Ich kenne schon den Plan; er ist ganz einfach. Zunächst werde ich umherwandern und mich umschauen. Ich werde die trauernden Menschen finden, zuhören und ihre Regenwand aufwischen. Ich werde gesegnete Menschen verstehen und ihr Glück in einem Spektrum fangen. Offenheit, Melodien, Steine, Wut – ich werde sammeln und ordnen, sehen und sichtbar machen. Solange, bis es randvoll ist. Und dann wird alles rausfließen aus mir durch den Stift auf das Blatt. Bis alles voll ist. Und dann werden die Worte nur so alles anders machen. Sie werden wirbeln und die Schädel nur so freipusten. Türen werden aufgehen und einladen. Wände werden hochschießen und beschützen. Menschen, die in einem Knäuel wohnen, werden sich entheddern. Dann werden sie sagen: Toleranz und Weisheit sind Freiheit und Nähe zugleich. Keine Angst mehr. Ganz bestimmt.

Mein Buch wird alles anders machen. Auch meine Tränen werden aufhören. Es ist ganz einfach. Gleich übermorgen fange ich an.

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